Sturmtief Niklas hatte für die Randauer Feuerwehr 7 Einsätze im Gepäck

Als Fazit kann man sagen, dass Randau neben ein paar umgestürzten Bäumen im Umland mit einem blauen Auge davon gekommen ist.

Schlimmer hat es dagegen das Stadtgebiet von Magdeburg getroffen, so dass die Raundauer Wehr am 31.03.2014 um 17:43 Uhr zur Unterstützung der Einsatzkräfte im Stadtgebiet alarmiert wurde.

Der erste Einsatzbefehl lautete Goethestr. / Ecke Martin Agricola Str. blockiert ein umgestürzter Baum die Fahrbahn. Am Einsatzort angekommen wurde festgestellt, dass dieser im Heckbereich auf  einen geparkten Ford Galaxy  gestürzt ist.

Nachdem das Fahrzeug befreit und die Fahrbahn wieder passierbar war, folgten weitere Einsätze im Stadtgebiet zur Begutachtung und Einschätzung der Gefahrenlage auf Grund sich lösender Dachziegel und Werbetafeln. Es erfolgte die Absperrung einzelner Gehwegbereiche, damit nach Möglichkeit keine Fußgänger durch herunterfallende Dachziegel zu Schaden kommen können.

Gegen 20:00 Uhr folgte ein Einsatzbefehl in die Schönebecker Str., in die Nähe der ehemaligen Wache Buckau. Auf einem Mehrfamilienhaus drohte der Sturm das Dach eines Mehrfamilienhauses abzudecken, von dem schon Styroporplatten auf den Gehweg und die Fahrbahn gefallen waren. Nach Erkundung der Lage mit dem Einsatzleitdienst wurde entschieden, dass zur weiteren Gefahrenabwehr die losen Dachteile entfernt werden müssen, zumal vor dem Haus die Schönebecker Str. incl. Straßenbahnverkehr verläuft. Zur Ausführung der Arbeiten wurden zur Unterstützung Kameraden der Feuerwehr Beyendorf/Sohlen angefordert, weil die Randauer Wehr keine Ausbildung für Arbeiten im absturzgefährdeten Bereich hat und demzufolge auch nicht im Besitz der entsprechenden Sicherungstechnik ist.

Zur technischen Unterstützung wurde letztendlich ein Löschzug der Feuerwache Süd angefordert, in dessen Folge mit Hilfe der Kettensäge die losen Dachteile abgetrennt und durch das Treppenhaus im Hof des Grundstückes sicher abgelegt werden konnten. Die restliche Dachfläche wurde mittels Brettern und großen Nägeln gegen ein weiteres abstürzen gesichert, so dass keine weitere Gefährdung für Fußgänger sowie den Straßenbahn-und Autoverkehr bestand.

Gegen 23:30 Uhr rückten die Kameraden der Randauer Wehr wieder im Gerätehaus ein und hatten eine ruhige Nacht.

 

Jens Gätke

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