Gleich sieben mal musste die Feuerwehr Randau zu Sturmeinsätzen ausrücken. Zahlreiche Dächer wurden abgedeckt, viele Bäume sind umgeknickt oder entwurzelt etliche Keller vollgelaufen dioe Feuerwehren der Stadt waren bis tief in die Nacht im Dauereinsatz.

Am Freitag den 14.08.2015 war es in Randau zwar windig und es regnete etwas stärker als sonst, jedoch nicht so, dass zu erahnen war was noch auf die Freiwillige Feuerwehr Randau zukommen sollte.

Gegen 20.00 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem abgedeckten Dach nahe des Bahnhofs gerufen. Doch bevor die Feuerwehr Randau die Einsatzstelle erreichen konnte, musste zunächst ein Baum auf der Luisenthaler Straße zersägt werden. Der Baum war von einer starken Windböhe erfasst worden und dadurch umgeknickt. Die Luisenthaler Straße war in Beiden Richtungen blockiert.

Als der Baum beseitigt war, erfolgte die Anfahrt zu dem betroffenen Gebäude. Hier konnte die Feuerwehr jedoch nicht mehr eingreifen. Der Wind hatte ein Dach in kompletter Länge abgedeckt, überall waren Styroporreste zu finden, es mussten lediglich einige Zaunelemente die in die Straße ragten beseitigt werden.

In der Zwischenzeit wurde klar welches Ausmaß das Unwetter hatte. Es übertraf Niklas bei weitem. So waren fast alle Freiwilligen Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Magdeburg im Dauereinsatz.

Einige Zeit Später erfolgte der nächste Einsatz im Bereich der Hegelstraße. Auch hier kam es durch starken Wind zu einem umgestürzten Baum. Dieser fiel auf am Straßenrand abgestellte Autos und begrub sie unter sich. In Zusammenarbeit mit derr Berufsfeuerwehr konnte auch dieses Baumhindernis schnell beseitigt werden.

Kaum waren die letzten Reste beseitigt wurde die Feuerwehr Randau erneut alarmiert. Nun hatte es einen Baum im Bereich der St. Michael Straße erwischt auch dieser blockierte die gesamte Straße. Die Beseitigung dieses zwar kleineren Baumes gestaltete sich aber schwerer, da der Baum mit einer Kletterpflanze verwachsen war.

Die Feuerwehr Randau befand sich nun schon mehrere Stunden im Einsatz, jedoch war noch kein Ende abzusehen. Denn es ging gleich mit einem weiteren Baumhindernis in der Lucas-Cranach-Straße weiter. Auch hier waren durch Starkregen und Windböhen mehrere Bäume in Mitleidenschaft gezogen worden. So mussten mehrere große Äste beseitigt werden. Auch hier kam die Kettensäge wieder zum Einsatz.

Glücklicherweise wurden bei allen Einsätzen der Feuerwehr Randau  kein Bürger oder Feuerwehr mann verletzt. Die Großen Äste oder umgestürzten Bäume hätten sofern sie auf eiinen Fußgänger gefallen wären mit großer Wahrscheinlichkeit diesen getötet.

Der daraufhin folgende Einsatz zu einem vollgelaufenen Keller erwies sich als Fehlalarmierung.

Im Letzten Einsatz mussten die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr erneut einen größeren Ast im Bereich Cracau zersägen.

Danach konnte die Freuerwehr Randau wieder an den Standort zurückkehren. Noch tief in der Nacht wurde die Einsatbereitschaft wiederhergestellt.

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